
ALEXANDER STRÖCK
Zug der Schaulustigen
11. Juni – 21. August 2026
Eröffnung: Do., 11. Juni, 18 Uhr
Ausstellung: Zug der Schaulustigen
Künstler: Alexander Ströck
Zeitraum: 11. Juni – 21. August 2026
Alexander Ströcks Bilder finden ihren Ursprung in der Beobachtung urbaner Räume und den Entwicklungen, die darin stattfinden: vom modernen Theater, musikalischen Bezügen und Elementen der Popkultur bis hin zur altmeisterlichen Malerei Pieter Bruegels.
Ströcks Kompositionen führen archetypische Orte und stilisierte Figuren zusammen. Verletzliche, organische Gestalten treffen auf die Härte umgebender Strukturen.
In diesem Spannungsfeld entfaltet sich ein breites Spektrum menschlicher Zustände und Kontraste: Mal begegnen uns die Figuren in existenzieller Ruhe, mal in Momenten flüchtiger Kommunikation oder subtiler Unruhe. Es sind Charaktere, die sich schneller Festlegung entziehen und zur Entschlüsselung ihrer Rollen einladen.
Ein wesentlicher Teil seiner Arbeit ist der Umgang mit unterschiedlichen Gestaltungstechniken. Neben Ölmalerei und verschiedenen manuellen Drucktechniken nutzt Ströck die Hinterglasmalerei. Er löst diese Technik aus ihrem traditionellen Kontext und führt sie durch unorthodoxe Malweisen und Farbschichtungen in eine zeitgenössische Form über.
Die Bilder leben vom Spannungsfeld zwischen linearer Strenge und malerischer Offenheit. Es entstehen dichte Situationsaufnahmen, welche die Position des Individuums innerhalb einer entstehenden oder sich auflösenden Menge spürbar machen. Ströcks Arbeiten sind eine Suche nach den Spuren menschlicher Anwesenheit – Momente am Kipppunkt zwischen Erscheinen und Verschwinden.
