ENDLICHER | HÜPFNER
Much more than that
14. März  – 18. April 2024

Sprache als Ausgangspunkt und Arbeitsmaterial – genau hier setzt unsere Ausstellung von Arbeiten Michael Endlichers und Kurt Hüpfners an. Während Michael Endlicher sich ganz der Sprache verschrieben hat, ob vorgetragen in Performance und Video oder festgehalten im Bild, ist das Schreiben für Kurt Hüpfner ein täglicher Begleiter, der aber nur selektiv Einzug in seine Werke gefunden hat.

Kunst und Sprache sind elementare und identifizierende Bestandteile menschlicher Kultur. Mit der zunehmenden Präsenz des gedruckten Wortes im Alltag des frühen 20. Jahrhunderts finden Buchstaben und Wörter vermehrt Einzug in die Kunst. Mit der Entwicklung zur Konzeptkunst in den 1960ern Jahren wurden Text und Sprache zu einem entscheidenden Vehikel für Künstler*innen, die die Vorstellung in Frage stellten, dass ein Kunstwerk aus einem physischen Objekt bestehen sollte. Heute verschwimmen die Grenzen immer mehr – geschrieben, gesprochen, gedruckt – Sprache ist Bestandteil der Kunst, durch sie wird eine Kommunikation zwischen Künstler*in und Betrachter*in hergestellt. In der Ausstellung treffen zwei schreibende Künstler und Kritiker aufeinander – sie hinterfragen und provozieren. Sprache als Ausgangspunkt und Arbeitsmaterial – genau hier setzt die Ausstellung von Arbeiten Michael Endlichers und Kurt Hüpfners an. Während Michael Endlicher sich ganz der Sprache verschrieben hat, ob vorgetragen in Performance und Video oder festgehalten im Bild, ist das Schreiben für Kurt Hüpfner ein täglicher Begleiter, der aber nur selektiv Einzug in seine Werke gefunden hat.

In der Ausstellung treffen zwei schreibende Künstler und Kritiker aufeinander – sie hinterfragen und provozieren.